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Schlafen

Anstatt dass sich Probleme lösen, tauchen mit jeder guten Nachricht noch größere Probleme auf, nimmt das denn nie ein Ende... was, wenn es irgendwann einfach nicht mehr weitergeht..?

Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Ich bin müde. Ich möchte einfach die Augen schließen, und wenn ich sie wieder öffne, bin ich nicht mehr da. Raus aus dieser Welt. In einem schönen Traum. Zusammen mit ihr...

6.2.08 07:39


Warten

Da bin ich nun. Alle sind sie weg. Und ich warte. Irgendwie einsam gerade. Es ist irgendwie... ich kann es schlecht beschreiben. Irgendwie spendet es Trost. Weiß auch nicht warum. Kann es nicht in Worte fassen. Ein merkwürdig schönes Gefühl. Vielleicht, weil ich weiß, dass ich es nicht bin. Kann es wohl deswegen so genießen. Keine Ahnung.
Wie wird es weitergehen? Noch 40 Minuten, und wir sind uns noch näher. Und ich warte. Warte auf den Moment, ihre Stimme wieder zu hören. Ein bisschen Angst hab ich. Ich bin gerade irgendwie leicht angeschlagen. Werd ich alles überspielen? Das will ich nicht. Aber ich weiß nicht, ob ich ich sein kann. Wer weiß, was in den 40 Minuten noch geschieht? Vielleicht geht es mir besser. Einfach abwarten.
Am Wochenende endlich die Fahrt, auf die ich mich so sehr freue. Wieder vier Tage. Wieso vergeht die Zeit dann nur wieder so schnell, wenn ich bei ihr bin? Könnte sie doch nur ewig andauern...
Ich hab Angst vor Dienstag früh. Die Heimfahrt. Ich will nicht wieder allein sein. Das letzte Mal dachte ich, der zweite Abschied würde einfacher als der erste, aber statt dessen wurde er nur viel schwerer... zu weinen in ihren Armen... ein überwältigendes Gefühl... Gefühl der Geborgenheit... und danach heißt es wieder warten.
Nein, sie ist nicht kalt. Sie versucht immer stark zu sein. Ich will ihr zu verstehen geben, dass ich sie halten will, dass sie keine Angst zu haben braucht. Dass ich hier bin sie aufzufangen. Ich kann es nicht von heute auf morgen verändern. Das weiß ich. Aber vielleicht Stück für Stück. Ihr zeigen, dass sie mir vertrauen kann... irgendwann... ich weiß, ich schaffe es. Irgendwann...
Immer noch allein. Aber ich fühl mich irgendwie gut. Noch 25 Minuten...

6.11.07 21:17


Immer wieder...

Ich will nur helfen, will doch nur gutes tun. Und immer wieder vermassel ich alles. Es ist einfach unfair. Immer wird alles gegen mich ausgelegt, ich kann doch nicht alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, wie man etwas auslegen kann... ich meine die Dinge doch nie so, wie sie mir ausgelegt werden... ich will doch einfach nur lieben... und ich darf mich nicht beschweren, ich hab dazu einfach kein Recht. Ich kann doch nicht wirklich böse sein. Ich bin so wütend... mehr auf mich als auf irgendwas anderes... und so unglaublich traurig. Ich leide am wenigsten darunter... und doch, es tut so unglaublich weh...

Ich kann das nicht. Ich... ich bin ein schlechter Mensch, ich kann nicht mehr... ich zittere am ganzen Körper, bin den Tränen nahe. Und warum? Schuld bin ich selbst. Ich mach mir immer wieder alles kaputt... was kann ich denn noch tun...? Warum hilft mir denn keiner...

30.9.07 14:56


Verloren

Es war schlimm... nach so einem schönen Wochenende so abrupt aus dem Leben gerissen zu werden. Tränen haben mir die Sicht erschwert, zu erkennen, dass ich so unglaublich glücklich bin. Ich liebe sie so sehr, mehr als alles andere auf der Welt. Und was mich weitermachen lässt, ist die Aussicht, sie bald wiedersehen zu dürfen... Wiedergeburt...

Dennoch hat mich vor ein paar Minuten die Depression fest umfangen. Wir haben miteinander gesprochen. Und ich habe etwas schrecklich falsches gesagt. Ich weiß nicht genau, was es war. Ich hab aber eine Ahnung. Seitdem praktisch Funkstille. Sie meint, es wäre nichts, und ich hätte nichts falsch gemacht. Schon einmal war ich in genau der gleichen Situation. Ich habe ihr gesagt, dass sie mit mir über alles reden kann, dass es mir Leid tut, was ich gesagt habe, aber sie entgegnet nur knapp, dass nichts sei. Ich war wohl naiv, zu hoffen, sie würde mir vertrauen, sich mir anvertrauen, aber ich hab ihr keinen Grund dafür gegeben. Ich hoffte, wir könnten über alles reden. Wie es scheint, sind wir noch nicht so weit. Ich bin hier eben den Tränen nahe. Ich weiß, dass ich etwas falsch gemacht habe, aber ich kann nichts dagegen tun. Alles, was mir bleibt, ist darauf zu hoffen, dass sie wieder Vertrauen fasst. Aber ich muss es respektieren. Ich habe keinen Anspruch darauf, dass sie mit mir darüber redet. Ich habe auf gar nichts einen Anspruch...
Jetzt ist sie weg, ein bisschen draußen Luft schnappen. Und ich kann ihr nicht helfen. Sie tut mir so Leid. Wahrscheinlich gibt sie sich selbst wieder die Schuld, wo das doch Unsinn ist. Oder ich sehe etwas falsch, und sie ist böse auf mich. Auch das kann ich nicht ausschließen... ich mach mir solche Sorgen... ich würde sie so gerne umarmen, ihren Kopf streicheln... aber sie will alleine sein, das muss ich verstehen. Ich fühle mich am Boden, hab alles vermasselt. Tränen bahnen sich ihren Weg. Ich kann nicht helfen, darf nicht helfen. Und ich muss es akzeptieren.

1.9.07 17:59


Rückkehr

So, da bin ich wieder zurück, zurück in meinem Elend. Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich glaube, ich kann jetzt gar nicht viel schreiben. Ich hab eben die schlimmste Nacht meines Lebens hinter mir. Der Abschied war so unglaublich schwer. Ich hab versucht, die Tränen so gut wie möglich zurückzuhalten, um es nicht noch schlimmer zu machen. Ich heul hier grad schon wieder. Als der Zug dann losfuhr, schaute ich nochmal aus dem Fenster... oh mann, ich kann nicht mehr... und suche sie. Und da seh ich sie nochmal stehen. Ich sehe sie nur einen kurzen Moment, hab gerade mal die Zeit, kurz zu winken. Sie sieht mich auch, winkt zurück... und dann ist sie weg. Und das hat mir den Rest gegeben. Sieben Stunden Zugfahrt. Und ich hab wirklich die ganzen sieben Stunden hindurch nur geheult. Ich wollte schlafen, aber ich konnte nicht. Hab den Hut, den wir gekauft haben, ins Gesicht gezogen, damit ich nicht ganz so elend aussehe. Ich habe noch nie in meinem Leben so sehr geweint. Ich liebe sie. Ich will nicht hier sein, ich will dieses Zeug nicht schreiben. Ich will wieder zu ihr, in ihren Arm.
Ich kann jetzt nicht mehr weiterschreiben, dicke Tränen kullern eben über meine Wangen. Meine Sicht ist verschwommen, die Nase läuft. Ich muss aufhören. Ich kann nicht mehr. Ich liebe sie bis in die Ewigkeit...
27.8.07 09:01


Aufbruchstimmung

Nur noch wenige Stunden. Heute abend sitze ich im Zug. Auf dem Weg zu meiner Liebsten. Morgen früh ist es dann so weit. Die erste Begegnung. Beide sind wir unglaublich aufgeregt. Aber ich weiß, dass es gut werden wird. Die erste Begegnung... wie wird sie wohl verlaufen? Nur eines weiß ich. Ich werde ihre Nähe suchen. Alleine steh ich das nicht durch. Ich brauche ihre Liebe.

Gleich werde ich mich schlafen legen, sofern ich die Ruhe dafür finde. Und dann geht es los. Die Reise, die mein Leben verändern wird. Ich könnte mir nichts schöneres, nichts aufregenderes vorstellen... und fühle mich immer noch wie im Traum. Hoffentlich werde ich nie mehr aufwachen.
Ich weiß, dass jemand über uns wacht. Zu viele Zufälle begleiten mich die letzte Zeit. Begleiten uns die letzte Zeit. Ich bin aufgeregt. Bin gespannt, was das Wochenende mit sich bringt...

Montag, sobald ich mich wieder gefunden habe, werde ich versuchen, das, was ich fühle, hier niederzuschreiben. Ich weiß jetzt schon, dass ich daran scheitern werde. Und das kann nur gutes bedeuten. Ich freue mich. Nicht mehr lange....

24.8.07 12:54


Sehnen

Wo bist du? Wo bist du? Nicht hier. Immer bei mir. Zu weit. So nah. Spürbar. Und Schmerz. Schöne Zeit. Und danach? Jedes Mal heftiger. Einsamkeit. Allein mit der Nacht. Jemand ist da. Keiner hier. Einsam? Schlimmer denn je. Warum? Weil ich weiß, dass da jemand ist... Wohin...? Ich bin hier. Komm mit mir. Ich reiche dir die Hand. Bleib bei mir. Einsamkeit ist Schmerz. Lass ihn mich spüren. Noch schlimmer. Dann weiß ich, dass ich nicht mehr allein bin. Wo bist du? Wo nur? So fern. Zusammen. Nähe. Einsam. Schmerz. Liebe...
19.8.07 00:01


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