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Reiselied

The journey begins
Starts from within
Things that I need to know
The song of the bird
Echoed in words
Flying for the need to fly

Thoughts endless in flight
Day turns to night
Questions you ask your soul
Which way do I go?
How fast is too slow?
The journey has its time within us

Bald ist es so weit. Meine Hand vermag schon bald jenes zu fassen, was mein Herz so lange ersehnte. Falsch. Meine Hand fasst es bereits. Was nun folgt, ist lediglich der nächste Schritt... so vieles durchwirbelt meinen Kopf. Freude. Aufregung. Angst. Ja, auch Angst. Nicht vor etwas bestimmtem. Es ist eher eine unbestimmte, undefinierte Angst, die sich in mir breit gemacht hat. Vor wenigen Wochen wäre ich davon zerfressen worden. Heute kann ich etwas sagen, das mir zuvor nie möglich gewesen wäre. Angst, ja, ich sehe sie, ich spüre sie; sie ist da. Aber sie hat nicht mehr die Kraft, mich zu bannen. Wie Sternschnuppen durchstoßen positive Gefühle die Dunkelheit. Und ihr Licht... es bleibt. Es vergeht nicht... Die Freude, die ich fühle. Sie ist überwältigend... ach, könnte ich sie doch auf ewig festhalten...

Es ist so schön... ich liebe... ich werde geliebt... ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mag nicht oft vorkommen, aber mir fehlen schlicht die Worte. Nächstes Wochenende ist es so weit. Der Grundstein ist gelegt. Das Fundament scheint solide zu sein. Ich trete die Reise an, die mir in meinem Leben ein neues Kapitel eröffnet. Die letzten Hürden sind aus dem Weg geräumt. Und während ich das hier schreibe, zittern meine Hände...
Was mir die Reise bringen wird? Ich weiß es nicht. Aber ich lasse mich darauf ein. Nur eines weiß ich ganz sicher: es wird gut sein...

When I finally return
Things that I learn
Carry me back to home
The thoughts that I feed
Planting a seed
With time will begin to grow
The more that I try
The more that I fly
The answer in itself will be there

17.8.07 16:31


Sehnen

Wo bist du? Wo bist du? Nicht hier. Immer bei mir. Zu weit. So nah. Spürbar. Und Schmerz. Schöne Zeit. Und danach? Jedes Mal heftiger. Einsamkeit. Allein mit der Nacht. Jemand ist da. Keiner hier. Einsam? Schlimmer denn je. Warum? Weil ich weiß, dass da jemand ist... Wohin...? Ich bin hier. Komm mit mir. Ich reiche dir die Hand. Bleib bei mir. Einsamkeit ist Schmerz. Lass ihn mich spüren. Noch schlimmer. Dann weiß ich, dass ich nicht mehr allein bin. Wo bist du? Wo nur? So fern. Zusammen. Nähe. Einsam. Schmerz. Liebe...
19.8.07 00:01


Aufbruchstimmung

Nur noch wenige Stunden. Heute abend sitze ich im Zug. Auf dem Weg zu meiner Liebsten. Morgen früh ist es dann so weit. Die erste Begegnung. Beide sind wir unglaublich aufgeregt. Aber ich weiß, dass es gut werden wird. Die erste Begegnung... wie wird sie wohl verlaufen? Nur eines weiß ich. Ich werde ihre Nähe suchen. Alleine steh ich das nicht durch. Ich brauche ihre Liebe.

Gleich werde ich mich schlafen legen, sofern ich die Ruhe dafür finde. Und dann geht es los. Die Reise, die mein Leben verändern wird. Ich könnte mir nichts schöneres, nichts aufregenderes vorstellen... und fühle mich immer noch wie im Traum. Hoffentlich werde ich nie mehr aufwachen.
Ich weiß, dass jemand über uns wacht. Zu viele Zufälle begleiten mich die letzte Zeit. Begleiten uns die letzte Zeit. Ich bin aufgeregt. Bin gespannt, was das Wochenende mit sich bringt...

Montag, sobald ich mich wieder gefunden habe, werde ich versuchen, das, was ich fühle, hier niederzuschreiben. Ich weiß jetzt schon, dass ich daran scheitern werde. Und das kann nur gutes bedeuten. Ich freue mich. Nicht mehr lange....

24.8.07 12:54


Rückkehr

So, da bin ich wieder zurück, zurück in meinem Elend. Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich glaube, ich kann jetzt gar nicht viel schreiben. Ich hab eben die schlimmste Nacht meines Lebens hinter mir. Der Abschied war so unglaublich schwer. Ich hab versucht, die Tränen so gut wie möglich zurückzuhalten, um es nicht noch schlimmer zu machen. Ich heul hier grad schon wieder. Als der Zug dann losfuhr, schaute ich nochmal aus dem Fenster... oh mann, ich kann nicht mehr... und suche sie. Und da seh ich sie nochmal stehen. Ich sehe sie nur einen kurzen Moment, hab gerade mal die Zeit, kurz zu winken. Sie sieht mich auch, winkt zurück... und dann ist sie weg. Und das hat mir den Rest gegeben. Sieben Stunden Zugfahrt. Und ich hab wirklich die ganzen sieben Stunden hindurch nur geheult. Ich wollte schlafen, aber ich konnte nicht. Hab den Hut, den wir gekauft haben, ins Gesicht gezogen, damit ich nicht ganz so elend aussehe. Ich habe noch nie in meinem Leben so sehr geweint. Ich liebe sie. Ich will nicht hier sein, ich will dieses Zeug nicht schreiben. Ich will wieder zu ihr, in ihren Arm.
Ich kann jetzt nicht mehr weiterschreiben, dicke Tränen kullern eben über meine Wangen. Meine Sicht ist verschwommen, die Nase läuft. Ich muss aufhören. Ich kann nicht mehr. Ich liebe sie bis in die Ewigkeit...
27.8.07 09:01





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