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Scheideweg?

Ist es das wirklich gewesen? Vorbei? Ein Wink des Schicksals, dass ich sie so lange nicht mehr gesehen habe? Es sind jetzt bald zwei Wochen... wieso hilft mir keiner? Meine Gefühle... so durcheinander... und weiter? Kann ich weitermachen? Habe ich überhaupt noch die Möglichkeit? Und wenn nicht? Darf ich hoffen? Nein... wie könnte jemals jemand sagen, dass ich geliebt werde? Wie kann ich so etwas nur hoffen?

I stare at the stars and the sky up above
and think "what am I made of?"
Am I full of sorrow? Am I hurt and pained?
Or am I filled...with love?

Ich glaube, das ist die Kernfrage... was bin ich eigentlich? Bin ich voller Schmerz, oder ist es doch Liebe? Oder beides? Oder nichts davon? Ich jammere immerzu, weil es mir so schlecht geht, ich blöder Waschlappen... aber darf ich das überhaupt? Wenn man genauer darüber nachdenkt, doch wohl eher nicht... bin ich doch selbst schuld an meiner Situation. Immer noch schlafe ich fast nichts, und Alpträume verfolgen mich immer noch. Werde ich das überstehen? Werde ich die richtige Entscheidung treffen? Oder weiter alleine dahinsiechen...

I fall to my knees
I cry and I cry
Love, do not pass me by
Happy everafter, please stay for a while
make time refuse to fly

28.6.07 10:56
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Loreén / Website (28.6.07 14:19)
"Kann ich weitermachen? Habe ich überhaupt noch die Möglichkeit? Und wenn nicht? Darf ich hoffen?"

Was sollte dich daran hindern weiterzumachen? Welche Möglichkeiten hättest du denn gerne, die du auch nutzen würdest? Wer verbietet dir zu hoffen? ... Was ich damit sagen will, es gibt nicht umsonst den Spruch "Wenn sich eine Tür schließt, geht eine andere Tür auf.". Ob das jetzt hier so passend ist? Was für Möglichkeiten brauchst du denn um an das Ziel deiner Wünsche zu gelangen? Und wenn du sie hättest, würdest du sie auch zu 100% nutzen? Oder würdest du dann zweifeln ob dieser Weg wirklich der richtige ist? Dir verbietet kein Mensch zu hoffen und eine Übermacht verbietet dir auch nicht zu hoffen. Wie hieß es doch gleich in dem einen Lied welches ich dir vor einigen Tagen schickte? "Die Hoffnung lebt für immer, sie lässt ihn nicht allein. Gemeinsam werden sie die Sieger sein.". Wenn alles gestorben ist, dann lebt immernoch die Hoffnung, aber wenn du dir selbst verbieten willst du hoffen bzw. du dich fragst ob du hoffen darfst, dann fehlt dir ein Stück von dem was andere Menschen jeden Tag nutzen - die Hoffnung.

"Ich jammere immerzu, weil es mir so schlecht geht, ich blöder Waschlappen... aber darf ich das überhaupt?"

Glaub mir, du jammerst viel weniger als andere Menschen die ich kenne. Was glaubst du was ich mir täglich anhören muss? Da gehen sich welche betrinken, nur weil sie einen unwichtigen Test nicht bestanden haben. Sie versinken regelrecht in Selbstmitleid. Du bist bestimmt kein Waschlappen, im Gegenteil! Und wenn es dir schlecht geht, dann wird dich keiner herabwerten nur weil du ins Selbsmitleid rutschst. Wie ich neulich schon einmal sagte, jeder Mensch hat Probleme und ganz egal ob sie groß oder klein sind, das ist relativ, denn jeder Mensch kann Probleme anders verarbeiten...


Armin (29.6.07 09:27)
Hmm... ich denke hier passt ein Zitat von Chief Aramaki ganz gut:

Niemandem geht es so schlecht oder gut wie wir uns das denken.

Was ich damit sagen will ist folgendes. Auch wenn ein Gefühl manchmal die Oberhand gewinnen kann, so kann es all die anderen Gefühle nie vollends verdrängen. Auch wenn man sich das manchmal so wünschen würde. Manchmal möchte man einfach nur im Hass versinken... aber es geht nicht. Es geht nicht, weil nur jemand der kein Mensch ist nur ein Gefühl empfinden kann.

Liebe ist Schmerz. So oft man diesen Spruch auch hört, jeder und jede muss dies selbst erfahren. Aber Liebe ist auch schön, Hoffnung, Vorfreude, Zweifel, Glück, Spaß; es ist die Intensität dieser Gefühle, die es so schwer zu ertragen macht.

Ich bin ein Gegner von Verallgemeinerungen, aber im Grunde läuft meine eigene Erfahrung mit diesem Thema auf einen achso oft zitierten Satz hinaus:

Davon geht die Welt nicht unter.

Und daraus folgend: Du auch nicht.

Ich kann dir nur einen Rat geben: Lebe deinen Schmerz (betonung liegt auf Lebe) und erforsche ihn. Nur wer Schmerzen kennen lernt, kann sie überwinden und daraus lernen. Das wird dich zwar nicht vor späteren seelischen Schmerzen bewahren, dich aber lehren mit ihnen umzugehen.
Falls du jemanden brauchst, der diese Lektion schon gelernt hat, dann kannst du dich gerne an mich wenden.

Ansonsten kannst du diesen Kommentar ergänzend zu Loreéns Kommentar verstehen, da er gut formuliert und selbstredend ist.

mfg Armin


Andi / Website (29.6.07 10:54)
Es gibt nicht mehr viel was ich hinzufügen kann, Loreén und Armin haben all das gesagt was ich ebenfalls dazu sagen würde und sowieso schon mit dir selbst besprochen habe! Nimm es dir zu Herzen, fasse den Mut zu leben, zu kämpfen, zu versuchen! ...Du weißt was ich von dieser Sache halte und merkst dir hoffentlich auch dass wir alle hinter dir stehen!


andy (29.6.07 11:31)
Marc ... Verzeih mir, dass ich in einem der angesprochenen Themen etwas anders denken mag als meine Vorgänger hier. Lasse es an meiner literarischen Übertriebenheiten festnageln, aber davon geht doch die Welt unter - definitv. Nämlich deine. Und da mag einfach nichts helfen. Freunde treffen, spazierengehen, Hobby anschaffen. Klar, das klingt toll. Aber spätestens nachts kommt der Schatten zu dir zurück, der dich wie ein altes Bettlaken einhüllen wird - und du erstickst. Dann suchst du aus der Not heraus irgendeinen Halt, der aber eigentlich gar keinen Halt bietet. Nein, du glaubst nicht einmal dran. Und doch wirst du es tun. Uni, Musik, Garten, Internet etc. Bis du letzendlich sterben wirst oder du dich sterben lässt.

Du musst schon eine ziemliche Lüge leben lernen, um gut duch das Leben zu kommen. Aber da sag ich dir am Montag was zu. Hab alles so geplant, dass ich von W. aus einen vierstündigen Aufenthalt in W. habe, um dann nach W. weiterzufahren.

Halt dich solange noch am Saume fest. Das tut weh und du zerbrichst. Aber mach es für sie. Auch wenn du dir nicht einmal sicher bist. Aber nicht sicher sein ist besser als gar nichts zu tun.

Lebe den Schmerz? Klingt gut. Sofern du für ihn auch sterben würdest ... Um zu leben musst du serben. Du weißt.

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