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Rückkehr

So, da bin ich wieder zurück, zurück in meinem Elend. Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Ich glaube, ich kann jetzt gar nicht viel schreiben. Ich hab eben die schlimmste Nacht meines Lebens hinter mir. Der Abschied war so unglaublich schwer. Ich hab versucht, die Tränen so gut wie möglich zurückzuhalten, um es nicht noch schlimmer zu machen. Ich heul hier grad schon wieder. Als der Zug dann losfuhr, schaute ich nochmal aus dem Fenster... oh mann, ich kann nicht mehr... und suche sie. Und da seh ich sie nochmal stehen. Ich sehe sie nur einen kurzen Moment, hab gerade mal die Zeit, kurz zu winken. Sie sieht mich auch, winkt zurück... und dann ist sie weg. Und das hat mir den Rest gegeben. Sieben Stunden Zugfahrt. Und ich hab wirklich die ganzen sieben Stunden hindurch nur geheult. Ich wollte schlafen, aber ich konnte nicht. Hab den Hut, den wir gekauft haben, ins Gesicht gezogen, damit ich nicht ganz so elend aussehe. Ich habe noch nie in meinem Leben so sehr geweint. Ich liebe sie. Ich will nicht hier sein, ich will dieses Zeug nicht schreiben. Ich will wieder zu ihr, in ihren Arm.
Ich kann jetzt nicht mehr weiterschreiben, dicke Tränen kullern eben über meine Wangen. Meine Sicht ist verschwommen, die Nase läuft. Ich muss aufhören. Ich kann nicht mehr. Ich liebe sie bis in die Ewigkeit...
27.8.07 09:01
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Loreén / Website (27.8.07 14:59)
... Menno, mir geht es da echt nicht anders. Der Abschied war der reinste Kampf mit den Tränen um am Ende haben sie doch gewonnen, obwohl ich doch eigentlich stark sein wollte ... Ich glaube das war das erste mal in meinem Leben wo ich nicht stark sein konnte, bzw. wo ich nicht vorgeben konnte stark zu sein. Als der Zug dann nicht mehr zu sehen war musste ich wieder zu meinem Vater der unten wartete. In so einer Situation musste ich einfach stark wirken, aber ich glaube er hat es bemerkt. Spätestens als im Auto das Radio an war, da war es zu spät die Tränen zurückzuhalten. Ich ... ich weiß nicht mehr was ich dazu sagen soll, aber ich hoffe das das nächste Treffen nicht mehr lange auf sich warten lässt ...

Ich liebe dich auch.


Hans Maulwurf...aka Driveby (28.8.07 00:18)
Hey Leute... wieso Tränen zurück halten? Echt, das bringt nichts. Warum stark sein wollen wenn einem das Glück... die Liebe, der Abschied übermannt. Die blöde Vorstellung unserer Gesellschaft, dass weinen dumm sei und albern ist genauso bescheuert, wie Leute die einen schief angucken wenn man mitten auf der Straße nen Lachanfall bekommt. Ich freu mich echt für euch beide und das nächste Treffen kommt bestimmt bald^^ Nur Mut


andy (28.8.07 07:43)
Warum muss ich das nur lesen, wo ich hier nicht weinen darf - und ich tue es trotzdem: das lesen, das weinen ...


Andi / Website (28.8.07 09:31)
...Ein Abschied nach der so ziemlich schönsten Zeit des Lebens von der Person die einem alles bedeutet... ich kann es wirklich sehr gut nachvollziehen, und doch musste ich die Intensität der Schmerzen noch nicht so spüren wie ihr beide in dieser Nacht. Es ist wirklich hart, aber da müsst ihr durch, und bitte denkt nach diesem Wochenende, das euer Leben für immer verändert hat nicht nur an diesen Abschied... haltet euch die schönen Erlebnisse und warmen Erinnerungen vor Augen. Das gibt euch die Kraft durchzuhalten, so lange bis ihr euch wieder persönlich treffen werdet, und auch so lange bis ihr euch jeden Morgen sehen könnt. :-)

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