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Warten

Da bin ich nun. Alle sind sie weg. Und ich warte. Irgendwie einsam gerade. Es ist irgendwie... ich kann es schlecht beschreiben. Irgendwie spendet es Trost. Weiß auch nicht warum. Kann es nicht in Worte fassen. Ein merkwürdig schönes Gefühl. Vielleicht, weil ich weiß, dass ich es nicht bin. Kann es wohl deswegen so genießen. Keine Ahnung.
Wie wird es weitergehen? Noch 40 Minuten, und wir sind uns noch näher. Und ich warte. Warte auf den Moment, ihre Stimme wieder zu hören. Ein bisschen Angst hab ich. Ich bin gerade irgendwie leicht angeschlagen. Werd ich alles überspielen? Das will ich nicht. Aber ich weiß nicht, ob ich ich sein kann. Wer weiß, was in den 40 Minuten noch geschieht? Vielleicht geht es mir besser. Einfach abwarten.
Am Wochenende endlich die Fahrt, auf die ich mich so sehr freue. Wieder vier Tage. Wieso vergeht die Zeit dann nur wieder so schnell, wenn ich bei ihr bin? Könnte sie doch nur ewig andauern...
Ich hab Angst vor Dienstag früh. Die Heimfahrt. Ich will nicht wieder allein sein. Das letzte Mal dachte ich, der zweite Abschied würde einfacher als der erste, aber statt dessen wurde er nur viel schwerer... zu weinen in ihren Armen... ein überwältigendes Gefühl... Gefühl der Geborgenheit... und danach heißt es wieder warten.
Nein, sie ist nicht kalt. Sie versucht immer stark zu sein. Ich will ihr zu verstehen geben, dass ich sie halten will, dass sie keine Angst zu haben braucht. Dass ich hier bin sie aufzufangen. Ich kann es nicht von heute auf morgen verändern. Das weiß ich. Aber vielleicht Stück für Stück. Ihr zeigen, dass sie mir vertrauen kann... irgendwann... ich weiß, ich schaffe es. Irgendwann...
Immer noch allein. Aber ich fühl mich irgendwie gut. Noch 25 Minuten...

6.11.07 21:17
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sharpsword (7.11.07 15:33)
Hey Marc ...

Ich hoffe dir ging es nach unserem Telefonat gestern Abend etwas besser als vorher. Und ich hoffe auch, dass du dich nicht mir zu Liebe verstellt hast. Ich für meinen Teil habe mich nicht verstellt. Anfangs war ich auch etwas angeschlagen, natürlich, aber in dem Moment wo wir angefangen haben zu telefonieren hat sich das schlagartig geändert.

Glaub mir, ich denke genauso über dieses Warten. Die Zeit des Wartens kommt einem immer um einiges länger vor als die Zeit in der wir dann zusammen sind. Ungerecht. Der Abschied ... wird wohl von mal zu mal schlimmer und ich habe auch Angst vor Dienstag früh. Aber wir schaffen das, denn ohne einen Abschied kann es auch kein Wiedersehen geben ...

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